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KiDZ -
Kindergarten der Zukunft in Bayern

Ein
Modellversuch, Kindergarten und Grundschule konstruktiv
miteinander zu verbinden
Die
Heterogenität von Kindern gleichen Alters nimmt ständig zu.
Vorerfahrungen und Vorkenntnisse von Dreijährigen können
sehr unterschiedlich sein, Entwicklungs- und
Begabungsunterschiede sind die Regel. Eine anregende
Lernumwelt soll individuelles Fördern und Fordern
ermöglichen und frühe Lernfenster nutzen. Stützende
Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt bleiben dagegen oft
wirkungslos. Somit lautet die Devise: Lieber früh
investieren, als spät reparieren.
Der
Modellversuch KiDZ startete im Schuljahr 2004/05 und war auf
fünf Jahre angelegt. Die Grundschule Neunkirchen und die
drei Gruppen unseres Kindergartens bildeten eine
Modelleinrichtung. Die Trennung zwischen Spielen und Lernen
wurde aufgehoben. Ein fließender Übergang vom „lernenden
Spielen“ zum „spielenden Lernen“ wurde ermöglicht.
Die Kinder
wurden von den pädagogischen Fachkräften und den
Grundschullehrerinnen in einem Team begleitet. Entsprechend
der unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Kinder wurden
passende spielerische Aktivitäten ko-konstruktiv ausgewählt.
Pädagogische
Fachkräfte und Eltern begleiteten den Weg des Kindes
partnerschaftlich.
Die
Modellgruppen wurden von Koordinatorinnen und der
Projektleitung der Stiftung Bildungspakt Bayern betreut. Die
wissenschaftliche Begleitung leitete Prof. Dr. Hans-Günther
Roßbach vom Lehrstuhl für Elementar- und Frühpädagogik an
der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Finanziell wurde das
Kooperationsprojekt des Kultus- und Sozialministeriums durch
die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft unterstützt.
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